Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie, und wir setzen alles daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Dabei spielen unsere modernen Energieerzeugungsanlagen eine entscheidende Rolle.

Photovoltaik-Dachanlage

Unsere Photovoltaik-Dachanlage ist die größte im Sauerland und die drittgrößte in Nordrhein-Westfalen. Mit ca. 11.900 Modulen erreicht sie eine theoretische Leistung von 4,6 Megawatt. Jährlich erzeugt die Anlage etwa 4.355.750 kWh Strom, was es uns ermöglicht, tagsüber mehr Energie zu produzieren, als wir selbst benötigen. Der überschüssige Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, was einen aktiven Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien in unserer Region leistet. Darüber hinaus sparen wir durch diese Maßnahme ca. 2.545 Tonnen CO2 jährlich ein und reduzieren unseren ökologischen Fußabdruck.

Feststoffverbrennungsanlage

Zusätzlich zu unserer PV-Dachanlage betreiben wir eine Feststoffverbrennungsanlage, die uns einen weiteren Teil unseres Energiebedarfs deckt. Diese Anlage hat einen jährlichen Ertrag von ca. 3.000.000 kWh, wodurch wir über 85 % unseres Heizbedarfs von etwa 3.500.000 kWh selbst decken können. Durch den Einsatz dieser Technologie reduzieren wir nicht nur unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern tragen auch zur Effizienzsteigerung in unserer Energieversorgung bei.

Gemeinsam für unsere Zukunft

Auch in diesem Jahr haben unsere Auszubildenden gemeinsam mit der Geschäftsführung, der Geschäftsleitung sowie dem örtlichen Forstbetrieb erneut ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit gesetzt. Aufbauend auf der erfolgreichen Pflanzaktion aus dem Jahr 2025 wurde das Engagement 2026 fortgeführt und erweitert.

Bereits 2025 wurden auf einer rund 1 Hektar großen Fläche etwa 2.500 junge Bäume gepflanzt. Entstanden ist ein standortgerechter Mischwald aus Rotbuche, Douglasie, Lärche und Kiefer – Baumarten, die optimal an die regionalen Bedingungen angepasst sind. Die Fläche liegt in der Region rund um den Rothaarsteig zwischen Petersborn, Brilon-Wald und Elleringhausen. Die Pflanzung hat sich als erfolgreich erwiesen: Rund 85 % der Bäume aus dem Vorjahr sind erfolgreich angewachsen.

Im Jahr 2026 wurde diese Fläche nur wenige hundert Meter entfernt weiterentwickelt. Gemeinsam mit den Auszubildenden des Forstbetriebs wurde erneut gepflanzt – diesmal um zusätzliche Baumarten wie Kirsche und Ahorn erweitert. Der entstehende Mischwald wird damit noch vielfältiger und widerstandsfähiger gegen zukünftige Herausforderungen wie Borkenkäfer oder Klimastress.

Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf einer bewusst unvorbereiteten Pflanzfläche. Totholz und Moos bleiben erhalten und schaffen so ein natürliches Mikroklima: Sie schützen vor Austrocknung, spenden Schatten und erschweren Wildverbiss.

Für uns ist Holz der wichtigste Rohstoff. Mit den gemeinsamen Pflanzaktionen schließen wir den natürlichen Kreislauf und übernehmen Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft. Das Ergebnis ist ein starkes Teamprojekt über Generationen hinweg – regional verwurzelt, nachhaltig gedacht und gemeinsam umgesetzt.